Erholungsraum Happinger See










Der Umgang mit dem Gebäudebestand des »Seehotel Hubertus« bietet eine ideale Grundlage, um alternative Konzepte zu erarbeiten und mögliche Lösungsansätze zu entwickeln – dabei bleibt die gesamte Betrachtung rein fiktiv und ohne strikte Nutzungsvorgaben.
Im Rahmen des Masterstudiengangs Innenarchitektur haben sich 22 Studierende in 11 Projektteams unter der Leitung von Prof. Markus Frank über 12 Wochen hinweg intensiv mit dem Standort und dessen bestehender Bausubstanz auseinandergesetzt. Eine Umfrage unter der Bevölkerung zu Ort und Nutzungsverhalten diente als Ausgangspunkt für neue Nutzungskonzepte und Entwürfe. Dabei zeigte sich, dass ein Großteil der Teilnehmenden den Wunsch äußerte, keine Veränderungen vorzunehmen. Diese Ergebnisse wurden intensiv diskutiert.
Stillstand kann jedoch auch Rückschritt bedeuten, denn ein ungenutzter Bestand verfällt mit der Zeit und kann so das Gegenteil des gewünschten Erhalts bewirken. Architektur und Innenarchitektur leben von Veränderung. Ziel ist es, diesen Wandel bewusst zu gestalten.
Mit den 11 Projektergebnissen aus dem Masterprojekt sollen Anregungen gegeben werden, wie mit Gebäudebestand in einem Naherholungsgebiet wie dem Happinger See umgegangen werden kann.